Unterkünfte & Essen


Gemeinde Templin


Freizeitmöglichkeiten


Interessantes

Pilze sammeln - Herbstzeit ist Pilzezeit

Wenn der Sommer zu Ende geht und die Tage kühler werden, beginnt die Zeit der stillen Suche. Das Objekt der Begierde? Pilze!

In den Wäldern der Uckermark wird man schnell fündig. Überall sind Pilze zu finden - im Wald, auf der Wiese, auf der Heide, auf dem Boden und sogar an Baumstämmen. Für eine gute Ernte, sollte man sein Revier jedoch gut kennen. Als Gelegenheitssammler kann bei einem Streifzug durch die Wälder eine artenreiche Ausbeute erzielen.
Beliebte Sammelgebiete sind die Wälder im Naturpark Uckermark zwischen den Städten Zehdenick, Templin, Lychen und Fürstenberg. Ebenfalls beliebt ist die Schorfheide um Angermünde, Joachimsthal und Eberswalde bis Bad Freienwalde. Auch die Wälder um Röddelin, Beutel und Densow sowie Gollin und Vietmannsdorf sind gute Pilzreviere.

Beachtet jeder einige wichtige Regeln auf der Jagd nach Pilzen, wird es für alle Sammler ein gelungener Ausflug. Gesperrte und umzäunte Gebiete sollten ebenso wie Naturschutzgebiete für jeden Sammler tabu sein. Das Auto gehört an den Straßenrand geparkt und Hunde sollten an der Leine durch die Pilzreviere geführt werden.
Am aller wichtigsten ist jedoch, dass man nur die Pilzsorten sammelt, die man zu 100% kennt und von anderen insbesondere giftigen Pilzsorten zu jeder Zeit unterscheiden kann. Im Zweifelsfall lieber den Pilz stehen lassen.
Am besten eignet sich für die Aufbewahrung der Pilze ein luftiger Korb, da die Pilze in einer Plastiktüte schneller "schwitzen" und verderben. Mit einem Messer werden die Pilze direkt über dem Boden abgeschnitten. Lohnenswert sind nur die kleinen jungen Pilze. Die älteren sind nicht selten von Maden und Schnecken zerfressen und können zudem auch noch ziemlich bitter schmecken.
Ob ein Pilz noch jung ist, erkennt man an der Form des Hutes. Wenn der Hut beginnt, sich nach oben zu wellen, dann ist der Pilz alt und man kann diesen getrost stehen lassen.

Kleiner Tipp für die nächste Saison: Nur soviel Pilze mitnehmen, wie auch wirklich für den eigenen Kochtopf gebraucht wird und den Rest für die weitere Vermehrung stehen lassen.

Unterkünfte

Antje's Ferienhaus